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03.12.2013 08:58
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08.10.2013 08:45
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Bernd Dietrich im Dragster Rennsport erfolgreich - 2003 wieder volle Saison gefahren

Bild: Bernd Dietrich mit seinem Dragster-Bike am Start in Kunmadaras. Erst nach der Hälfte der Strecke bekommt der Vorderreifen wieder Bodenkontakt
Foto: Privat (Gabor Majer)

Normale Geschwindigkeiten kennt er nicht, in Bernd Dietrichs Leben sind Superlative normal. Denn der 42-Jährige hat sich einer Randsportart verschrieben, die den meisten Leuten nur ein fassungsloses Kopfschütteln entlockt. Andere sind von dem Rennsport begeistert, der Fahrer und Maschinen bis an die Grenze der Belastbarkeit treibt. Bernd Dietrich ist einer von wenigen deutschen Dragster-Rennfahrern. Mit einem umgebauten Motorrad, das mit den üblichen Zweirädern auf deutschen Straßen so gut wie nichts gemein hat, wird auf einer Viertelmeile so stark beschleunigt, dass selbst ein Formel 1-Bolide nur noch die Auspuffgase sehen würde. Bernd Dietrichs persöhnlicher Rekord bei einer Beschleunigung von 7,3 Sekunden auf eine Geschwindigkeit von unglaublichen 269 Kilometern pro Stunde (km/h). Die Beschleuniguns von 0 auf 100km/h liegt bei solchen Wettkämpfen unter einer Sekunde. Seit 1994 fährt Dietrich Dragster Rennen auf Maschinen, die er selbst gebaut hat. Er hat beachtliche Erfolge erzielt und ist sicher Unterkirnachs einziger Europameister. Den Titel gewann er 1997 und war zuvor mehrmals Deutscher Meister. Bernd Dietrich fährt Dragster Bike in der Pro-Stock-Klasse, die in diesem Sport wohl reglementierte Klasse. Die Motorräder werden mit Saugmotoren mit zwei oder vier Ventilen angetrieben. Das Hinterrad darf nicht breiter sein als zehn Zoll. Auch bei Reifenabstand, Aufladung und Optik gibt es strenge Regeln.

Wer glaubt, bei Dragster-Rennen gehe es allein um den stärksten Motor, irrt. "Das Entscheidende ist die Abstimmung der Maschine auf die Rennstrecke. Man muss die Kraft des Motors auf die Straße bekommen", beschreibt Dietrich, der als Zweirad-Mechaniker-Meister und Besitzer einer Tuning-Werkstatt bestens mit Technik vertraut ist. Mit der richtigen Abstimmung gelingt es dem Unterkirnacher so, auch Fahrer mit viel leistungsstärkeren Motoren, abzuhängen. Die Renndistanz von einer Viertelmeile (402 Meter) ist denkbar kurz. Auf einer solchen Strecke zählen hundertstel Sekunden. Geschaltet wird wie bei Rennwagen per Knpofdruck, schon eine Sekunde nach dem Start schaltet Bernd das erste Mal hoch. Pfeilschnell düst er über die Strecke, die Geschwindigkeit von 300km/h ist für Straßenmotorradfahrer eine unglaubliche Vorstellung - Bernd Dietrich hat sie schon oft erreicht. "Das ist reine Gewöhnungssache. Ich mache das schon so lange, dass ich heute das Gefühl habe, endlos viel Zeit zu haben", beschreibt der Dragster-Fahrer.

Wie ein Virus scheint an Bernd Dietrich die Faszination für Dragster-Bikes zu kleben. Denn auch nach einem schweren Unfall 1998 kann er nicht von den Rennmaschinen lassen. Damals war er bei einer Geschwindigkeit von etwa 300km/h von der Maschine gestürzt und erst 400 Meter weiter aufgekommen. Sein zweiter schwerer Unfall, der ihn mit gebrochenerbelsäule acht Monate lang ans Krankenbett fesselt. Doch für den Unterkirnacher noch lange kein Grund, aufzuhören. Schon 1999 steigt er wieder auf das Bike, fährt 2002 zwei Rennen und in diesem Jahr eine komplette Saison.

"Der Unfall war für mich eine Erfahrung, die ich nicht missen will", sagt Dietrich, "Heute weiß ich, wie weh es tut. Meine Lebenseinstellung hat sich völlig verändert. Ich sehe alles locker und lasse mich nicht mehr stressen", erzählt der Rennfahrer.

In diesem Jahr hat er zum ersten Mal in Ungarn wieder eine komplette Saison absolviert. "Die Rennstrecke dort ist optimal und die Atmosphäre phantastisch", kommt Dietrich ins Schwärmen. Dragster Rennen sind in dem osteuropäischen Staat ein Riesenevent. Bernd Dietrich fährt mit ungarischer Lizenz, weil er vom Deutschen Motorsport Bund enttäuscht ist. Keinerlei Unterstützung habe er damals nach dem schweren Unfall von den deutschen Funktionären erhalten, erzählt Dietrich. In Ungarn fühle er sich willkommener und zu dem kann er mit der ungarischen Lizenz ebenso wie mit der deutschen im ganz Europa starten.

Dass er noch lange nicht zum altem Eisen gehört, bewie er in dieser Saison beeindruckend. Denn schon zwei Rennen vor Abschluss der Saison steht fest: der neue ungarische Meister 2003 heißt Bernd Dietrich.

Nadine Schley

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